Marco Huck

Mir fehlt mein Trainer Ulli

Wegner sitzt beim nächsten Kampf des WBO-Champs nur noch als Co-Kommentator am Ring ...

R. Miller
Lesezeit 2 Min
Marco Huck gehtvor seinem nächsten Kampf am New Yorker Times Square schon mal in Pose!

Marco Huck gehtvor seinem nächsten Kampf am New Yorker Times Square schon mal in Pose!

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In der Nacht zum Samstag (ab 2.30 Uhr bei Sky Select) klettert der 30-Jährige endlich wieder in den Ring. Und gegen den Polen Krysztof Glowacki soll im Prudential Center von Newark die 14. Titelverteidigung im WBO-Cruisergewicht am besten mit einem K.o. her.

Der Spagat zwischen dem süßen Leben und dem salzigen Schweiß ist bei Hucker natürlich Programm. Huck: „Ich habe inzwischen aber gelernt, mich im entscheidenden Moment auf das Wesentliche zu konzentrieren.“

Was Trainer Ulli Wegner einst viele Nerven gekostet hat. Huck: „Früher hat er mich gequält. Jetzt weiß ich, dass er es ist, der mir am meisten fehlt. Ich habe in der Vorbereitung oft darüber nachgedacht, wie es jetzt mit Ulli Wegner gewesen wäre.“

Vor allem an dem Tag, als sein neuer Coach Don House den Glauben an die deutsche Pünktlichkeit verlor. Huck: „Da bin ich zwei Stunden zu spät zum Training gekommen, weil ich im Casino war und eine Glückssträhne hatte. Bei Ulli Wegner wäre das aber ziemlich böse für mich ausgegangen.“

Ob Huck trotzdem richtig vorbereitet ist, wird Wegner sogar ganz aus der Nähe betrachten. Der 73-Jährige sitzt nämlich bei Sky als Co-Kommentator direkt am Ring. Eine echte Motivationsspritze für Huck!

„Ulli Wegner hat mich groß gemacht. Das werde ich nie vergessen. Und deshalb habe ich natürlich auch seine Trainingselemente mit in die Vorbereitung einfließen lassen“, so Huck. Denn der Gegner ist nicht zu unterschätzen.

Huck: „Ich muss damit rechnen, dass ihn viele polnische Landsleute in der Halle unterstützen. Und als Nummer eins der Pflichtherausforderer muss er auch was draufhaben. Unterschätzen werde ich ihn definitiv nicht.“

Schließlich will er nach dem Kampf seinem Ex-Coach mit dem Gürtel gegenübertreten. „Ich wäre dann zum 14. Mal Weltmeister. Das hat vor mir im Cruisergewicht noch keiner geschafft“, so Huck, der auch seinem Sohn Kerim ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk verspricht.

Huck: „Zu seinem 3. Geburtstag kann ich leider nicht bei ihm sein. Aber dafür bringe ich ihm den Gürtel und viele Geschenke mit.“

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