„Ich wollte ein bisschen Kraft tanken bei der Familie“, meinte der Elsässer. „Das sind nur gut 75 Flugminuten. Von Bochum aus war ich mit dem Auto länger unterwegs“, freute sich der 30-Jährige. In Mülhausen lebt sein Söhnchen Yanik (3) bei Pfertzels ehemaliger Freundin.
Heute kehrt der stolze Franzose („Mein Land“) und bekennende Deutschland-Fan („Hier macht es mehr Spaß zu spielen.“) an die Alte Försterei zurück. Und freut sich drauf.
„Das 1:1 in Frankfurt war ja nicht so schlecht. Ein typisches Auftaktspiel.“ Darauf könne man aufbauen. „Wir brauchen alle ein bisschen Zeit. Dann klappen auch die Automatismen.“ Im Team stimme es einfach. „Ich habe meinen Wechsel nicht bereut“, meinte der Ex-Bochumer, der im Januar für ein halbes Jahr beim griechischen Uefa-Cup-Aspiraten Kavala kickte. In Bochum kam er nach einer Verletzung nicht mehr an Ex-Unioner Björn Kopplin vorbei. „Ich wollte den Vertrag nicht absitzen, sondern spielen.“
Kavala verpasste die Europa-League-Quali knapp. Pfertzel kam auf den Markt und nach Berlin. Hier will er jetzt einiges erreichen.
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