Die Frage aller Fragen: Wer stoppt Dortmunds Turbo-Trio? Als gutes Beispiel dient da die Defensivleistung des 1. FC Köln vom vergangenen Freitag. Die Kölner verteidigten kompakt, waren mutig. Zugang Birger Verstraete legte dabei Reus phasenweise an die Ketten. Der Aufsteiger führte bis zur 70. Minute gegen den BVB, hielt die Partie lange offen, brach dann aber in der Schlussphase ein – 1:3.
Favre hat Respekt vor den Eisernen
Unions Außenspieler Marius Bülter: „Der BVB hat das Spiel durch zwei späte Tore gewonnen. Für uns heißt das, dass wir bis zur 90. Minute konzentriert bleiben – aber auch, dass wir gesehen haben, dass Dortmund zu schlagen ist.“
BVB-Coach Lucien Favre warnt unterdessen vor Union: „Ich habe mir viele Videos zu Union angesehen. Sie sind sehr gut organisiert, sehr athletisch. Damit haben wir ja manchmal auch ein Problem, wenn der Gegner sehr athletisch ist.“
Manuel Schmiedebach (l.) im Dialog mit Trainer Urs Fischer. Schlägt jetzt seine Chance?
© imago images / Matthias Koch
Auf 1082 Bundesligaspiele kommt der gesamte Union-Kader. 176 davon fallen auf Manuel Schmiedebach, dem nach Christian Gentner (378) und Neven Subotic (210) erfahrensten Unioner. In dieser Saison kam der 30-Jährige, der im Aufstiegsjahr 34 Spiele machte, noch gar nicht zum Zug. Gegen den BVB könnte es jetzt auch auf ihn ankommen. Als Sechser ist Schmiedebach einer, der dazwischenfegt, der Konter mit gut getimten Grätschen unterbinden kann und der auch die nötige Ruhe im Spielaufbau hat.
Trainer Urs Fischer: „Natürlich ist Manuel ein Thema, wie auch schon in den Spielen zuvor.“ Und weiter: „Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in Augsburg aufgehört haben. Das wird entscheidend sein, um gegen Dortmund eine Chance zu haben.“
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