Ein Irrer legt Sprengfallen in Berlin – schon die Vorstellung allein ist ein grausamer Albtraum. Denn wenn es wahr ist, ist einfach niemand vor den Anschlägen sicher. Es kann jeden treffen, wie jetzt Siegfried L. Der Weddinger war am Nachmittag mit dem Rad und seinem Mischlingshund Charly im Park unterwegs. Auf einer Bank nahe der Edinburger Straße legte er ein Päuschen ein.
Dann sah Siegfried L. die Tüte daneben stehen. „Erst haben wir den Knall gehört, dann die fürchterlichen Schreie“, sagt ein Gast aus der Kneipe gegenüber. Siegfried L. rief um Hilfe, bevor er zusammenbrach. Er kam mit dem Rettungswagen ins Virchow-Klinikum, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Sein Hund Charly blieb unverletzt.
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„Wir haben sofort den Park gesperrt, um sicher zu gehen, dass es dort keine weiteren Sprengsätze gibt“, sagt eine Polizeisprecherin. Gefunden wurde nichts. Kriminaltechniker sammelten die Bombenreste ein.
Jetzt ermittelt der polizeiliche Staatsschutz, wie in dem Fall der Rohrbombe vom Nordufer. Sie wurde am 26. Mai von einer Passantin entdeckt und steckte auch in einer Plastiktüte. Obwohl die Finderin reinschaute explodierte die Bombe nicht.
Ein Riesen-Glück für die Frau. Denn ihr explosiver Fund war keine Attrappe, sondern ebenfalls ein scharfer Sprengsatz. Möglicherweise hat der unbekannte Bastler inzwischen die Empfindlichkeit seiner Bomben erhöht. KAI, KEI
Polizeifeuerwerker Detlef Jaab (55) und Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe
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Polizeifeuerwerker Detlef Jaab (55) und Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe
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Matthias Rabe (46) mit der 250 Kilo Bombe .
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Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war am Mittwoch bei Bauarbeiten in der Thürnagel-/ Ecke Borgmannstraße gefunden worden.
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Blick in die Bombe, in der Öffnung links sieht man gelbes Pikrin zum Bombenzünden .
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Detlef Jaab (55) mit dem Zündring der Bombe .
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