Manager fordern von der Union, Zuwanderung ausländischer Spezialisten zu erleichtern

Industrie droht Fachkräfte-Notstand

Matthias Fritzsche
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Berlin - Die Wirtschaft schlägt Alarm: Der Fachkräftemangel wird zum Riesenproblem. Allein in Bayern fehlen in fünf Jahren schon eine 500 000 Arbeitskräfte, warnen die Metallarbeitgeber. Experten fordern: Die Union müsse endlich die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte erleichtern.Mario Ohoven, Chef des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft: "2015 könnten bundesweit bis zu 2,3 Million Fachkräfte fehlen, davon rund eine Million mit Hochschulabschluss."Besonders betroffen: Maschinenbau, Metall- und Elektroindustrie. Derzeit fehlen bereits 55 000 Ingenieure. Aber auch Dienstleister wie die Gesundheitsbranche klagen.Die Folgen sind gravierend. Schon im Krisenjahr 2009 blieben laut einer Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) 34 000 Technikerstellen unbesetzt. Der Volkswirtschaft gingen allein dadurch drei Milliarden Euro verloren. Dieses Jahr, im beginnenden Aufschwung, dürften es weitaus mehr sein. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (DIW) rechnet vor, was Fachkräfte aus dem Ausland einbringen würden: Mit erleichterter Zuwanderung könnte die Wirtschaftsleistung bis 2020 um bis zu 100 Milliarden Euro steigen.

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