Nun gut, für Quaner als gebürtigen Düsseldorfer sind Großstädte nicht zwingend Neuland. Aber Berlin ist eben doch noch eine andere Hausnummer. „Die Stadt ist so riesig. Ich hab mich hier ja schon in den ersten Tagen ein bisschen umgeschaut. So viele Fans stehen hinter ihrem Verein. Das ist definitiv was anderes. Das freut einen einfach nur“, zieht Quaner aus dem stimmungsvollen Auftakt gleich richtig Motivation.
Gas gegeben hat der 72-fache Zweitligaspieler (9Tore) schon vorher, die Zeit nach der Vertragsunterzeichnung zur Wohnungssuche genutzt. Auch da ist es vorbei mit der aus Baden-Württemberg bekannten Beschaulichkeit. „Die Wohnung ist erst zum 1. Juli frei. Viel Zeit zum Einrichten habe ich da nicht, weil es ja gleich ins Trainingslager geht“, meint der 24-Jährige.
Auch für die Unionfans gibt es durch Quaners Wechsel an die Spree eine Art Kulturrevolution. Sie müssen von ihrer liebgewonnenen Gewohnheit, Spieler mit ihren Initialen abzukürzen, lassen. Denn CQ ist jetzt doppelt vorhanden. Mit Publikumsliebling Christopher Quiring, dem Mann mit der Nummer 2 auf dem Rücken. Und eben Neuzugang Quaner.
Heißt es künftig „CQ2“ für Quiring und „CQ, der Zweite“ für Quaner? „Wäre doch toll, wenn wir beide ein magisches Paar bilden könnten“, scherzt Quaner. MB
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