Lügen, nackte Huren, wilde Orgien Neue Beweise gegen Berlusconi. Premier droht nun Sturz in das politische Aus

Sex-Skandal auf 389 Aktenseiten

BK
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Rom Im Sex-Skandal um junge Prostituierte und bezahlte Liebesnächte droht Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi jetzt der Sturz in den politischen Abgrund. Die Staatsanwaltschaft stellte dem Immunitätsausschuss des Parlaments seine 389 Seiten dicke Ermittlungsakte zur Verfügung.Ein Protokoll, das offenbar auch die Würdenträger der katholischen Kirche, die Berlusconi bisher stützte, in Empörung versetzt. So soll der Regierungschef die marokkanische Edel-Hure Ruby Rubacuori regelrecht angefleht haben, nichts von gemeinsamen Liebesnächten zu erzählen. "Er rief mich an und sagte: Ruby, ich gebe dir soviel Geld wie du willst, ich überschütte dich mit Gold. Aber das Wichtigste ist, dass du alles verschweigst. Du musst lügen. Versuche, die Verrückte zu spielen. Erzähle Scheiße", erklärte die 18-Jährige laut der Nachrichtenagentur ANSA. Doch sie wirft sich öffentlich in Pose, verrät auch die peinlichsten Details der Sex-Nächte.Kleine Kostprobe: In seiner Sex-Villa in Arcore bei Mailand soll Berlusconi regelrechte Orgien veranstaltet haben. Laut den Fahndern mussten sich die käuflichen Damen für ihn als Polizistinnen und Krankenschwestern für Sex-Spiele verkleiden. Er habe den Damen ungeniert in den Hintern gekniffen. Häufig soll er aus mehreren nur mit einem Slip bekleideten Prostituierten zwei bis drei für eine Nacht mit ihm ausgewählt haben.Am Sonntag lesen Sie Sex, Lügen und Politik: Silvio Berlusconi im Visier des Staatsanwalts------------------------------

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