Heidenheim - Im Mordfall um die Bankiersgattin Maria Bögerl gibt es laut "Welt" neue Erkenntnisse. So stammten die 300 000 Euro Lösegeld nicht, wie vermutet, aus der Sparkassenfiliale ihres Gatten, sondern wurden von der Ulmer Bundesbank-Filiale zur Verfügung gestellt. Getarnt war die Summe als Blitzkredit für eine städtische Investition. Als Bögerls Ehemann Thomas das Geld am 12. Mai um 15.27 Uhr ablegte, war die Frist des Entführers (14 Uhr) schon verstrichen.Im Haus der Bögerls sicherten die Ermittler Kampfspuren. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, stammt aber ebenso wenig aus ihrem Haushalt, wie die Handschellen an den Gelenken der Frau. Vom Täter fehlt noch immer jede Spur.
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