Linksextreme Gewalt

Stinkanschlag auf Polizeigewerkschaft

Chaoten schlugen am Fahrzeug der GdP die Scheiben ein und verschütteten Buttersäure.

Andreas Kopietz
Lesezeit 2 Min
Eine zerstörte Scheibe an einem Transporter der Gewerkschaft der Polizei Berlin.

Eine zerstörte Scheibe an einem Transporter der Gewerkschaft der Polizei Berlin.

© dpa

Die Täter zerstörten einen Transporter, der für die Betreuung von Polizisten genutzt wird. An dem Fahrzeug zerstachen sie die Reifen und schlugen die Scheiben ein. Im Wageninneren verschütteten sie übelriechende Flüssigkeit – wahrscheinlich Buttersäure – und entleerten einen Feuerlöscher.

Die Tat steht offensichtlich im Zusammenhang mit dem Europäischen Polizeikongress am 4. und 5. Februar in Berlin. An die Garagenwand sprühten die Täter eine Parole gegen den Polizeikongress.

Schreiben auf linksextremer Internetseite veröffentlicht

Auf der linksextremen Internetseite Indymedia wurde dazu ein Selbstbezichtigungsschreiben veröffentlicht. Unter anderem begründen die Autoren die Tat damit, dass sich die GdP für die Verschärfung der Widerstands- und Landfriedensbruchs-Paragraphen eingesetzt habe. Die GdP sei ein „von Nazis durchsetzter, rassistischer Scheißverein“. Zugleich wird zu einer Demonstration am 31. Januar in Neukölln gegen den Polizeikongress aufgerufen.

Diese Botschaft im Internet legitimiert nach den Worten von GdP-Vizechefin Kerstin Philipp die „menschenverachtenden Ansichten der Extremisten“. Unter anderem erklärte Philipp: „Sie deklarieren uns als Feinde und Gefährder der Demokratie, diffamieren aber jene, die gewährleisten, dass Demokratie überhaupt Bestand hat. Unsere Kolleginnen und Kollegen sorgen tagtäglich dafür, dass die dafür nötigen Gesetze auch eingehalten werden.“ KOP 

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