Allerdings: Die Tribünen (240 Meter lang) wurden bereits 1936 gebaut und sind damit älter als West-Berlin je war. Und es gibt eine „Avus-Tribüne GmbH“, die durch ihren Projektleiter erklären lässt: „Hier wird gar nichts abgerissen.“ Die Tribünen seien ein kaum abreißbarer Betonmonolith, die dazu noch unter Denkmalschutz stehen, außerdem jetzt Privatbesitz sind und jetzt umgebaut werden sollen.
Sie sollen zur Autobahn hin verglast werden, Ausstellungsräume, Gastronomie und Tagungsräume beherbergen – und das alles mit Bezug zu Autos. Firmen könnten beispielsweise hier in unmittelbarer Nähe des Messegeländes und insgesamt gut erreichbar ihre neuen Vehikel vorstellen.
Seit Jahren gammelt die Avus-Tribüne vor sich hin.
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Seit Jahren gammelt die Avus-Tribüne vor sich hin.
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Stefan Liebich (Linke): Für ihn sind die Avus-Tribünen ein „Schandfleck des alten West-Berlins“.
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So soll die Tribüne in Zukunft genutzt werden: als Ausstellungsfläche und Tagungsort.
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Legendär: die Autorennen auf der Avus wie hier im Jahr 1937
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2006 hatte ein Unternehmer die Tribünen vom Bund für unter 500.000 Euro gekauft, der mit dem Projekt wegen der Wirtschaftskrise in Schwierigkeiten geriet und es an die „Avus-Tribüne GmbH“ weitergab. Liebich sagt: „Der Denkmalschutz und die offensichtliche Unfähigkeit der Besitzer zum Handeln dürfen einem freundlichen Empfang der Gäste unserer Stadt nicht weiter im Wege stehen.“ Wenn jetzt nicht saniert werde, solle abgerissen werden.
Die GmbH hat aber jetzt einen Bauantrag gestellt. Das bestätigte Baustadtrat Klaus-Dieter Gröler (CDU) .
GL
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