Jubel, Trubel, Heiterkeit. Kein Platz mehr für Sentimentalitäten über den verpassten Coup. Rang vier steht fest. Philipp Hosiner will dem Anhang einen vergnüglichen Nachmittag verbreiten und die Abschiedstränen über den Abgang einiger Kollegen ein wenig wegwischen. „Wir können nichts mehr ändern. Vielleicht nur nachtrauern. Wir haben noch zwei Spiele, die wir sehr ernst nehmen wollen. Das schulden wir unseren Fans, die uns die ganze Saison unglaublich unterstützt haben. Deswegen will der 27-Jährige „den Fans im letzten Heimspiel noch einmal etwas zeigen und das Spiel unbedingt gewinnen“.Der Österreicher verspricht: „Wir werden so auftreten, als ob wir noch vorne mitspielen würden. Es wird sich sicher keiner hängen lassen oder es wie ein Freundschaftsspiel aussehen lassen.“
Auch Damir Kreilach haut in diese Kerbe: „Wir haben so eine geile Saison gespielt. Jeder Spieler hat eine große Entwicklung gemacht. Wir haben Vereinsgeschichte geschrieben. Wir werden bis zum letzten Spiel alles geben.“
Das alles ist Grundvoraussetzung, nicht nur für gute Stimmung. Sondern auch dafür, dass man bei einem möglichen Patzer von Hannover gegen Stuttgart vielleicht doch ein klein wenig wieder zu Träumen anfangen kann. Zumindest will Union bereit sein für den Fall X. Auch wenn keiner mehr ernsthaft damit rechnet.
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