Die Olympiastadion GmbH bleibt knallhart. Hertha BSC darf nicht in der Betonschüssel trainieren. Vor dem ersten Heimspiel am Sonnabend (13 Uhr) gegen FC Heidenheim unternahm Trainer Stefan Leitl nochmal den Versuch und bat, dass seine Jungs eine Einheit auf dem Rasen des Olympiastadion machen dürfen. Abgelehnt!
Leitl: „Training im Olympiastadion ist verwehrt worden“
Leitl sagte Donnerstag auf der Pressekonferenz: „Ich freu mich immer aufs Olympiastadion. Es wäre schön gewesen, wenn wir auch mal drin trainieren hätten dürfen. Es ist uns leider verwehrt worden.“
Der Hertha-Coach ist ein Perfektionist und wollte eigentlich, dass die Mannschaft auf dem Hybrid-Rasen in der Arena trainiert. Damit sie sich vor der Heimpremiere dieser Saison daran gewöhnen kann.
Leitl versucht alles, damit die verdammte Heimschwäche der vergangenen zwei Jahre (nur neun Siege in 34 Spielen) beendet wird. Eine Einheit wäre ein kleiner Mosaikstein gewesen, damit die Pässe im Olympiastadion auf dem stumpferen Geläuf besser ankommen.
Trainer Stefan Leitl erklärte Donnerstag die Situation für Hertha BSC wegen des Olympiastadions.
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Leitl schickt Team zum Stadionbesuch mit Turnschuhen
Damit alle Spieler schon ein bisschen Atmosphäre schnuppern können, gab es Donnerstagnachmittag trotzdem einen Stadionbesuch der blau-weißen Truppe.
Leitl: „Wir fahren da rüber, gucken uns das Stadion an, gucken uns unsere Kabine an, dass wir 'n gutes Gefühl bekommen. Wir laufen dann mit Turnschuhen schon mal über den Platz Rasen und gucken mal, wie das Bällchen rollt. Ich gehe davon aus, dass der Platz gut sein wird.“
Mehr ist von der Olympiastadion GmbH nicht erlaubt. Warum? Leitl: „Es ist anscheinend schwierig, dort Zeiten zu finden, in denen die Hertha dort trainieren darf. Keine Ahnung. Es ist aber auch nichts Neues. Das kenn ich jetzt auch schon seit, seitdem ich hier bin. Das akzeptieren wir so.“ Es ärgert ihn aber trotzdem.
Gespielt werden darf erst am Sonnabend gegen Heidenheim. Leitl ist ach dem 1:-Auftaktsieg beim VfL Bochum optimistisch: „Es kommen rund 45.000 Fans. Wir werden guten Support haben.“
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