Storl hatte gerade von seinem Trainerwechsel im vorigen November erzählt. Von seiner Trainingsumstellung nach zwei suboptimalen Jahren, in denen sich der Sachse mit Knieproblemen herumschlug und von seiner Bestleistung von 22,20 Metern entfernte – und davon, wie er mit dem neuen Coach Wilko Schaa zu einem effektiven System zurückgefunden habe, das ihm nach der Qualifikation am Breitscheidplatz heute (17.35 Uhr) dann morgen im Berliner Olympiastadion (20.33 Uhr) den vierten EM-Titel hintereinander bringen soll.
Frontalangriff
„Ich stehe als gesunder Sportler da. Ich habe keine Beschwerden“, sagte Storl. „Ich finde, es muss kein Athlet im Wettkampf stehen, der sich eine Sehne taub spritzen lässt, nur damit er einen Wettkampf bestreiten kann. Ich glaube, als Leistungssportler hat man auch eine Verantwortung Gesundheit auszustrahlen und auf seinen Körper zu achten.“
Mit diesem Frontalangriff gegen Robert Harting hat Storl eine Menge Porzellan zerschlagen. Denn der Berliner wirft den Diskus morgen mit kaputtem und gespritztem Knie. Er hat es sicher scheppern gehört.
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