Legendäre Berliner Klinik Charité

Ein Welterfolg in Serie

Die Klinik ist der Star eines TV-Sechsteilers.

BK
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 Sönke Wortmann mit Emilia Schüle (l.) und Alicia von Rittberg bei der Premiere.

 Sönke Wortmann mit Emilia Schüle (l.) und Alicia von Rittberg bei der Premiere.

© dpa

Die Charité. Was für eine Klinik! Und was für Geschichten! 300 Jahre alt, Heimat von Nobelpreisträgern und Superforschern. Einst Weltzentrum der Medizin. Am 21. März wird die Charité nun auch noch Fernsehstar im Ersten.

Erfolgsproduzent Nico Hofmann („Unsere Mütter, unsere Väter“) und der RBB sind tief in die Geschichte der Klinik eingetaucht und haben einen packenden Sechsteiler produziert („Charité“). Regie führte Sönke Wortmann. Die Handlung spielt um 1888. Damals waren gleich drei spätere Medizin-Nobelpreisträger im Klinikum tätig: Robert Koch, Emil von Behring und Paul Ehrlich.

Emilia Schüle ist Hedwig Freiberg und verführt Top-Mediziner Koch. 

Emilia Schüle ist Hedwig Freiberg und verführt Top-Mediziner Koch. 

© ARD/Nik Konietzny

Klasse, wie Wortmann virtuos herausarbeitet, dass die Halbgötter in Weiß im Leben und Sterben auch nur Menschen waren. Koch (Justus von Dohnányi) hat eine Affäre mit einer 17-Jährigen, Behring (Matthias Koeberlin) verfällt der Opiumsucht und Ehrlich (Christoph Bach) führt einen grotesken Kampf mit Berufsneidern.
Gestern Abend die Premiere im Langenbeck-Virchow-Haus in Mitte. Charité-Chef und Nico-Hofmann-Freund Karl Max Einhäupl lobte: „Das ist wirklich eine Riesen-PR für unsere Charité.“ Zum Glück hat er frühzeitig das neue Bettenhaus in Angriff genommen!

Unter den Gästen auch Neu-Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wohl der letzte Abendtermin, an dem er ohne Krawatte unterwegs sein konnte: „Ich habe in den letzten Wochen Abstand von der Außenpolitik genommen.“ Er freute sich sehr auf Wortmann und die Preview. KM 

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