Lebensgefährlicher Leichtsinn

Betrunkener lässt sich von Regionalbahn überfahren

BK
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© imago/Manngold/Symbolbild

„Diese „Mutprobe“ ist lebensgefährlicher Irrsinn“, warnte die Bundespolizei. Sie funktioniere eigentlich nur in Wild-West-Filmen. „Je nach Geschwindigkeit und Stärke des Sogs, nach Bauart der Züge oder einfach nach der Statur der Person enden solche „Experimente“ mit lebensgefährlichen Verletzungen!“ Der glimpfliche Ausgang des Falls ist aus Sicht der Beamten pures Glück.

Weil der 23-Jährige 0,98 und sein 25 Jahre alter Begleiter 1,4 Promille intus hatten, konnten die Beamten sie zunächst nicht zu den Motiven befragen. Gegen den Mann wird jetzt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. Hinzu können Forderungen der Deutschen Bahn kommen. Zwölf Züge hätten insgesamt 222 Minuten Verspätung, weil die Strecke zeitweise gesperrt wurde. 

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