Kieran Stanley (Mitte) mit seinem Team, das an dem neuen Tierpark arbeitet.
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Noch sind Zeichnungen und Pläne streng geheim. Erst im April will Tierpark-Chef Andreas Knieriem das Erneuerungskonzept vorstellen. Doch Firmenchef Stanley verrät schon, wie toll der Tierpark werden kann.
Der gebürtige Ire kennt das 160-Hektar-Areal ganz genau. Ihn stört, dass man im Tierpark als Besucher viele Tiere nur aus der Ferne beobachten kann. „Die Menschen müssen mitten in der Welt der Tiere stehen, sie erleben und nicht nur davor“, sagt er.
So entwarfen die Berliner für den englischen Zoo-Erlebnispark „Islands“ in Chester eine Halle mit durchsichtigem Dach, in der Besucher durch den Regenwald gehen, hautnah die dort lebenden Arten erleben. „So etwas wäre mit dem Ausbau der Tropenhalle auch im Alfred-Brehm-Haus möglich“, sagt Stanley. Ihm schweben weitere Themenwelten vor. Aus dem kleinen Seekuh-Areal könnte eine Südamerika-Welt oder aus dem Elefanten-Gehege eine große Afrika-Anlage entstehen. Und die Besucher sollen in der kalten Jahreszeit nicht nur die Tiere in beheizten Häusern erleben, was viel kostet. „Wölfe, Eisbären und Pinguine kann man auch wunderbar in einer Winteranlage im Freien zeigen“, sagt Stanley.
Damit Besucher nicht mehr ziellos stundenlang durch den Tierpark laufen müssen, wollen die Planer ihn in Hauptrouten aufteilen, auf denen man zu Fuß oder mit Fahrzeugen die neuen Tierwelten entdeckt.
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