Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums und die Sprecherin der Klinik hatten zuvor entsprechende Berichte des rbb bestätigt, dass eine Person mit dem Verdacht auf das Coronavirus in die Klinik gebracht wurde. Sie machten allerdings keine näheren Angaben über deren Identität.
Nicht der erste Verdachtsfall in Brandenburg
Da die Schülerin schon mehrere Tage nicht in der Schule war, bestehe keine Ansteckungsgefahr durch einen Aufenthalt im Schulgebäude, teilte das Gymnasium weiter mit. „Die Schülerinnen und Schüler, mit denen sie zusammen wohnt, sind frei von Anzeichen, bleiben vorsichtshalber zu Hause.“ Die Schule bleibe geöffnet.
In der Klinik sei die Person isoliert worden und werde beobachtet und behandelt, sagte der Ministeriumssprecher. Es sei ein Schnelltest gemacht worden, der in der Berliner Charité analysiert werde. Dies könne bis Donnerstagabend dauern. „Es besteht kein Grund für Panik in der Bevölkerung“, so der Sprecher.
Der erste Verdachtsfall in Brandenburg sei es nicht, sagte der Ministeriumssprecher weiter - aber der erste in Potsdam. Es habe bereits am Dienstag eine Person gegeben, die isoliert wurde. Sie kam den Angaben zufolge aus China - aber nicht aus dem dortigen Risikogebiet. Der Test auf das Coronavirus sei allerdings negativ verlaufen.
Die Sprecherin des Ernst-von-Bergmann-Klinikums, Damaris Hunsmann, sagte zum Verdachtsfall am Mittwoch: „Der Rettungswagen hat mit der Person am frühen Abend das Klinikum angefahren. Wir wussten Bescheid und waren vorbereitet.“ Unterdessen sei der Verdachtsfall in die Klinik für Infektiologie verlegt - und dort ebenfalls isoliert worden. Welche Symptome die Person habe, falle unter die ärztliche Schweigepflicht.
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