Vier Tage getrennt von Familein, Freunden und sonstigen Lieblingen. Einkaserniert im Brandenburgischen. Gibt angenehmere Berufserlebnisse. Aber die Maßnahme stößt bei der Mannschaft sogar auf Verständnis. „Wichtig ist, dass wir alles fokussieren auf das nächste Spiel. Damit wir gegen Sandhausen drei Punkte einfahren“, meinte Sören Brandy.
„Es ist nicht schlecht, wenn wir jetzt alle zusammenrücken. Da kann so ein Camp sehr nützlich sein. Weil man sich noch mehr miteinander beschäftigt“, pflichtete ihm Vize-Kapitän Christopher „Gerhard“ Trimmel bei.
Genau darum geht es jetzt für die Eisernen. Jeden einzelnen Tag gilt es nun, das Positive zu suchen. Und sich daran festzuhalten. Also nicht die verdaddelten Großchancen wie beim 3:0-Test gegen Strausberg aufzuzählen. Sondern sich Mut holen durch die Tatsache, dass man sich die Chancen reihenweise erarbeitet hat. „Wir müssen uns über Kleinigkeiten das fehlende Selbstvertrauen holen. Jeden einzelnen Tag. Im Training. Bei jeder Übung. Dann klappt das auch im Spiel irgendwann wieder“, glaubt Sebastian Polter.
Natürlich kann man brennenden Rasen nicht wirklich simulieren. „Training und Spiel sind immer zwei verschiedene paar Schuhe“, weiß auch Brandy. „Aber wir sind alle heiß. Und mit der Unterstützung unsere Fans werden wir gegen Sandhausen brennen“, verspricht der 29-Jährige nimmermüden Einsatz.
Und klar: So ein Trainingslager ist nicht beliebig wiederholbar. „Aber wenn wir gewinnen, war alles richtig. Dann könnten wir beim Training auch Ringelpiez mit Anfassen spielen“, meinte Brandy. Dass die Mannschaft weiß, was die Stunde geschlagen hat, davon ist er überzeugt. Und er verspricht: „Wir kommen da unten raus. Denn wir haben die Qualität dazu. Es muss sie jeder nur abrufen.“
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