Unten Spitze, oben Tüll mit Schleife und dazwischen viel Platz für Schreibwaren, Süßigkeiten und Spielzeug. Ein Spaß, der kostet: Laut einer Umfrage von deals.com zahlen Berliner Eltern durchschnittlich 74 Euro für die Zuckertüte. Spendabel – im Vergleich zum bundesweiten Schnitt von 60 Euro.
Ein Drittel kann mit Süßigkeiten gefüllt werden. "Es heißt ja nicht umsonst Zuckertüte", sagt Doreen Mädler von Galeria Kaufhof am Ostbahnhof.
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"Ein Drittel Grundbedarf an Schreibwaren, die benötigt werden, sind eine gute Basis", sagt Doreen Mädler.
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"Der erste Füller darf nie fehlen", sagt Mädler. Und rät: "Lieber eine Tüte Gummibärchen weglassen."
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"Bitte nicht nur nützliche Dinge schenken, Kinder brauchen auch was zum Spielen", meint Mädler.
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Übertrieben? „Nein, Zuckertüten sind schon sehr wichtig für einen schönen Schulstart“, sagt Doreen Mädler von Galeria Kaufhof am Ostbahnhof. „Dafür braucht es aber nicht nur eine tolle Verpackung, sondern auch den richtigen Inhalt.“
Zur Orientierung sollte von allem je ein Drittel drin sein: „Ein Grundbedarf an Schreibwaren, wie bunte Stifte oder ein Tuschkasten. Und natürlich darf der erste Füller nicht fehlen“, sagt Mädler. Aber vor allem rät sie: „Keinesfalls auf Süßigkeiten und Spielzeug verzichten!“
Wer die große Zuckertüte mit kleinem Geld aber gar nicht füllen kann? „Da hilft immer noch, die Spitze auszustopfen. Aus dem letzten Winkel kriegen die Kinder eh nicht alles raus. Und das Wichtigste ist schließlich, die Kinder oder Enkel glücklich zu machen.“
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