KURIER-Besuch

„Zar“ Powetkin: „Ich will einen Klitschko“

Alexander Powetkin stattete vor dem WM-Fight gegen Ruslan Chagajew dem KURIER einen Besuch ab.

Kai-Uwe Zickerick
Lesezeit 2 Min
KURIER-Reporter Zickerick (l.) stellte sich dem kommenden Weltmeister.

KURIER-Reporter Zickerick (l.) stellte sich dem kommenden Weltmeister.

© Lebie Lizenz

Der Russe Alexander gegen den Usbeken Ruslan – das könnte tatsächlich ein packender Fight werden. „Wir lieben beide die Offensive. Die Leute werden etwas geboten bekommen“, verspricht Powetkin, der in 21 Fights ungeschlagene 31-Jährige vom Berliner Sauerland-Boxstall.

Der WBA-Titel ist vakant, obwohl Wladimir Klitschko ihn durch seinen Sieg am 2. Juli gegen David Haye gewann. Doch Klitschko stieg zum Super-Champion auf, weil er auch die IBF-, WBO- und IBO-Titel besitzt. Der Sieger des Duells Powetkin gegen Chagajew (33/29 Kämpfe, 27 Siege) soll nach den Statuten innerhalb von 18 Monaten gegen Klitschko ran. „Das ist mein Ziel“, sagt der Zar, „erst den Titel und dann einen Klitschko.“

Jetzt geht es erst einmal zurück nach Russland, wo er sich in Tschechow unter Anleitung seines US-Trainers Teddy Atlas auf den Fight vorbereitet. Alexander: „Ich fühle mich prächtig, alles läuft wie geplant.“

Natürlich könnte sich Powetkin auch in Berlin für Chagajew fit machen. Aber hier fehlt ihm der Mensch, der ihm am meisten bedeutet: Tochter Arina (9). „Sie hat leider gar nichts fürs Boxen übrig, will mich auch nie kämpfen sehen“, sagt Alex, „sie spielt lieber Tennis.“

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema