Der Stil der Fassade orientiert sich - wie auch Kunstwerke im Hostelinneren - am „Burning Man“-Festival in den USA. Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) sieht in dem Schriftzug keine Kunst, sondern illegale Werbung für die Unterkunft.
„Häuserfassaden sind aber keine öffentlichen Werbeflächen“, sagte Schulte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zudem kritisierte er, dass der Inhaber sein Vorhaben nicht vorher mit dem Bezirk abgesprochen habe. Dem Hostel wurde daher eine Anordnung zugestellt, den Schriftzug zu entfernen.
Dagegen legte der Besitzer Widerspruch ein. Der Schriftzug sei keine Reklame, sondern Teil eines Kunstwerkes, sagte Hostel-Sprecherin Marleen Eichmann. Als solches sieht der Besitzer die Bemalung durch das Urheberrecht geschützt. dpa
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com