Kult-Kneipe

Lokal Hoeck vor Schließung gerettet

Die älteste Gaststätte von Charlottenburg kann ihren 125. Geburtstag feiern.

Mike Wilms
Lesezeit 1 Min
Die Gaststätte Wilhelm Hoeck in Charlottenburg existiert seit 125 Jahren.

Die Gaststätte Wilhelm Hoeck in Charlottenburg existiert seit 125 Jahren.

© zVg

Denn: Im Januar wurde das Hoeck wegen eines Streits der damaligen Pächterin mit den Vermietern dichtgemacht. Erst auf den letzten Drücker trat der  Berliner Gastronom Marko Tobjinski (46) von der Cocktailbar Carlitos als Retter auf den Plan.

Jubiläums-Party mit Bürgermeister

Tobjinski übernahm das Hoeck und eröffnete es nach dreiwöchiger Schließung wieder. So kann das legendäre Lokal am  Wochenende doch noch seinen 125. Geburtstag feiern. Zunächst kommt Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) am Sonnabend gegen 13 Uhr zum Gratulieren ins Hoeck. Dann folgt am Sonntag ab 15.30 Uhr eine Lesung zur Geschichte der Gaststätte (Eintritt: 8 Euro).

Wirt Marko Tobjinski rettete das Alt-Berliner Traditionslokal Hoeck.

Wirt Marko Tobjinski rettete das Alt-Berliner Traditionslokal Hoeck.

© privat/zVg

Das Hoeck wurde 1892 von Wilhelm Hoeck als Wein- und Sekthandlung eröffnet. Bald danach kamen noch Probierstube, Großdestillation und Likörfabrikation hinzu. Ende der 70er–Jahre war das Lokal Drehort des Hans-Fallada-Films „Ein Mann will nach oben“ mit Manfred Krug. Das Hoeck befindet sich seit jeher in der Wilmersdorfer Straße, Hausnummer 149. 

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