„Bei Auswärtsspielen müssen Ausrüstung und Schläger genauso in der Kabine bereitliegen wie bei Heimspielen“, sagt Materialwart Bernd Karrenbauer.
Ganz wichtig ist die Ordnung für Shuhei Kuji. Der Japaner verständigt sich meist noch mit Händen und Füssen. Wie bei den Berlinern Tore geschossen und Vorlagen gegeben werden, damit kennt sich der kleine Asiate aber inzwischen aus. Mit Toren hat er sich bisher im Training begnügt. Aber gegen die Stavanger Oilers führte sein Pass auf Sturmkollege Sven Ziegler zum Tor.
Neben Ziegler und Kuji ist Laurin Braun der dritte Mann im vierten Sturm. EHC-Trainer Uwe Krupp ist stolz auf diese Formation: „Die vierte Reihe macht einen guten Job in der Abwehr. Dabei müssen sie auch die erste oder zweite Reihe der Gegner in Schach halten. Wenn hinten dicht ist, fallen vorn auch Tore.“
Natürlich musste sich das Flitzer-Trio erst einspielen. „Aber jetzt läuft es ganz gut“, freut sich der Trainer. Sven Ziegler staunt: „Kuji ist so schnell, da musst du immer aufpassen, um zu sehen, woher seine Vorlage gerade kommt. Er ist meist dort, wo man ihn nicht vermutet.“
Der Einsatz von vier Sturmreihen ist bei dem Tempo in der Liga ganz wichtig. „Gerade im Unterzahlspiel verschafft die vierte Reihe den anderen Spielern eine kurze Verschnaufpause“, sagt Krupp. Die werden heute notwendig sein, denn der Ex-Krefelder Eisbär Marcel Noebels warnt: „Die Pinguine spielen Tempo-Eishockey. Wenn sie ins Laufen kommen, sind sie schwer zu stoppen.“
Genau das aber haben die Eisbären vor. Dafür will auch Constantin Braun sorgen, auch wenn er zuletzt nur im Kraftraum trainierte. Krupp: „Wir wollen Constantin nach der langen Verletzungspause noch nicht überfordern.“ M.H.
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