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Klein-Leon ist ein großer Fan. Vor einem Jahr war er bei Reals Triumph in Cardiff dabei, im März durfte er in Düsseldorf mit dem Papa beim 1:1 der Nationalelf gegen Spanien ins Stadion einlaufen. Auch Mama Jessica saß in Kiew mit der zehn Monaten alten Tochter Amelie auf der Tribüne.
Eine prägende Figur des Finales war Toni Kroos nicht. Aber Geschichte schrieb der 28-jährige Greifswalder doch. Als erster deutscher Profi kommt er auf vier Champions-League-Titel. Drei mit Real und 2013 jubelte er wegen einer Verletzung nur auf der Tribüne mit den Bayern.
„Eigentlich mache ich mir nichts aus Zahlen. Aber den Titel dreimal in Folge zu gewinnen, ist speziell – und ihn selbst viermal gewonnen zu haben, dafür braucht man, um das richtig zu realisieren“, so Kroos.
Er bekommt dafür Zeit, verriet Kroos einen mit Bundestrainer Jogi Löw abgesprochen Fahrplan. „Ich habe schon ein paar Tage, um kurz mal an etwas anderes als Fußball zu denken.“ Vor Donnerstag dürfte Kroos kaum in Südtirol anreisen.
Im DFB-Teamhotel in Eppan wurde das Finale am Samstagabend natürlich verfolgt. „Wir freuen uns zuerst mal für Toni, dass er hierher kommt mit einer breiten Brust und dem vierten Titel“, so Teammanager Oliver Bierhoff.
Ein großes Fest zum Empfang werde man aber nicht veranstalten, bemerkte Bierhoff launig: „Er kriegt einen Klaps auf die Schulter. Dann geht die Arbeit weiter. Dann wird er aufgefordert, dass der nächste Titel her soll.“ Am 15. Juli im Finale der WM von Moskau.
Foto: Imago
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