Torverhinderer Pedersen

Sein erster Treffer für die Eisernen

Links-Abräumer Pedersen schwelgt im Glück.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Verteidiger Kristian Pedersen ist nicht mehr torlos bei Union. 

Verteidiger Kristian Pedersen ist nicht mehr torlos bei Union. 

© Koch

Gut Ding will eben manchmal Weile haben. „Davon habe ich schon mehrfach geträumt“, gab der sichtlich aufgeräumte Pedersen (23) zu Protokoll. „Das war wie eine Befreiung für mich“, sagte der Blondschopf.

Nicht nur für ihn. Auch für Union. Ein Tor – wenn auch nicht einstudiert – mit Ansage,, wie Christopher Trimmel verriet. „Standards sind immer wichtig. Und oft fällt der zweite Ball eben genau am langen Pfosten runter“, meinte der Österreicher, dessen präziser Eckball von Marc Torrejon zunächst an den Querbalken gesetzt worden war und dann Pedersen vor die Füße fiel.

Und das wird noch ein Nachspiel haben. Für gewöhnlich muss ein Debütant einen ausgeben. „Ist mir egal, ich bin einfach nur glücklich“, sagte Pedersen, der natürlich auch davon träumt, nach der U21 auch Einsätze in die dänischen A-Nationalelf zu bekommen.

Der Sieg sollte weiter Auftrieb geben. „Wir haben auch nach dem Anschlusstreffer Moral bewiesen und uns nicht aus dem Konzept bringen lassen“, meinte Pedersen, der wieder in einer Viererkette agieren durfte und nicht wie zuletzt als Außen in einer Fünfer-Abwehr. „Das war eine taktische Maßnahme auf diesen Gegner. Die haben viele große Menschen bei Sandhausen“, meinte er.

Freitag in Kaiserslautern kann die Taktik wieder eine andere sein. Pedersen warnt vorm Schlusslicht: „Wir dürfen sie nicht unterschätzen.“

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