Krawall-Demo! Flaschen und Steine flogen, Dutzende Verletzte

Liebig 14 Die Chaoten machen mobil

Claudia Keikus
Lesezeit 2 Min

Friedrichshain - Feuerwerk und Steine flogen gegen Polizisten, als die Chaoten aus der Liebigstraße 14 gestern durch die Straßen zogen. Das seit 1990 besetzte Haus in Friedrichshain soll Mittwoch geräumt werden. Gestern gab es eine Wut-Demo dagegen. Mehr als 2000 Krawallos kamen. Der Demo-Tag eskalierte mit Einbruch der Dunkelheit ...Mit einem Mal brach die Hölle los. Nach kleinen Geplänkeln auf dem Weg vom Kottbusser Tor zur Oberbaumbrücke brannte ab 17 Uhr an der Liebigstraße die Luft! Die Demo war von 500 auf 2000 Chaoten angeschwollen. "Mietenstopp. Liebigstraße muss bleiben. Nicht ohne Widerstand werden wir uns zurückziehen", stand auf Transparenten. Ihnen gegenüber standen 650 Polizisten. "Plötzlich gab es eine massive Entladung der Gewalt", sagt Polizei-Sprecher Florian Nath. Die Beamten fanden sich in einem heftigen Stein- und Flaschenhagel von Vermummten wieder. Nath: "Zahlreiche Personen wurden festgenommen, es gab Verletzte im zweistelligen Bereich." Im Internet jubelten die Linken über ihre Taten. Von der Liebigstraße 14 wurden Fenster der Nachbarhäuser eingeworfen, Autos demoliert. Bei Druck dieser Ausgabe hatte die Polizei die Lage aber im Griff.Übrigens: Nicht nur in Berlin wurde protestiert. Aus Solidarität wurde das Büro des Kinderschutzbundes in Dortmund entglast. In London gab es eine Demo vor der Deutschen Botschaft. Und im Web steht ein Hass-Video, in dem ein Mann, der wie Innensenator Ehrhart Körting aussieht, entführt wird.Für Mittwoch fürchtet die Polizei noch mehr Chaoten-Stress. 13 Einsatzhundertschaften aus zehn Bundesländern kommen zur Hilfe nach Berlin.------------------------------

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