Zwei Autos mussten laut Zeugen eine Vollbremsung durchführen, als die beiden Männer von einem Rastplatz aus unvermittelt auf die Straße rannten. Dort ließen sie sich laut Polizei zu einer Sitzblockade nieder, blockierten gleichzeitig auch die Durchfahrt des Gegenverkehrs.
Mit 25 Unterstützern und Kanthölzern
Daraufhin seien drei Insassen eines blockierten Autos, allesamt Dachdecker, auf die beiden Protestierer zugegangen. Diese seien dann zum Rastplatz zurückgegangen und hätten sich dort mit Kanthölzern bewaffnet - und seien mit Verstärkung von rund 25 Unterstützern zurückgekehrt!
Dann, so die Polizei weiter, öffneten die Dachdecker ihren Kofferraum, bewaffneten sich ihrerseits mit Eisenstangen und Nagelschussgeräten. Mit den gasbetriebenen Schussapparaten hätten sie dann Richtung Flüchtlinge gezielt!
Personen seien aber nicht zu Schaden gekommen, beide Gruppen hätten sich voneinander entfernt. Die Polizei traf 20 Flüchtlinge, vorwiegend aus Syrien, Irak und Eritrea, an der Raststätte an und stoppte die drei Dachdecker, stellte deren Nagelschussgeräte sicher.
Laut Polizei stellte sich später bei der Prüfung der Schussapparate heraus, dass diese so gesichert sind, dass nur beim Gegendruck einer Unterlage Nägel abgeschossen werden können. JSt
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