Kostet ihn das den Job bei Union?

Roter Rauw: 3 Spiele Sperre

Sebastian Fiebrig
Lesezeit 2 Min

Berlin - Knallharter DFB! Bernd Rauw vom 1. FC Union wird nach dem Wischer ins Gesicht von Nicolai Müller im Spiel in Fürth (0:1) für drei Spiele gesperrt. Dabei hätte jetzt die Chance des Defensiv-Allrounders kommen können.Bernd Rauw kämpft wie viele andere Profis bei Union um die Verlängerung seines auslaufenden Vertrags. Durch den Nasenbeinbruch von Dominic Peitz hätte er diesen wie in Fürth auch im nächsten Spiel ersetzen können. Bitter, dass nach der Roten Karte daraus nichts wird.Der Belgier hadert auch mit dem Schiedsrichter: "Nicolai Müller geht fairerweise zum Schiedsrichter und sagt, dass da nichts gewesen ist. Ich finde es ein bisschen traurig, dass der Referee nicht den Mut hat, die Karte zurückzunehmen."Und jetzt sogar drei Spiele Sperre. Rauw ist enttäuscht. Er hatte nach dem Platzverweis gehofft, nur ein Spiel aussetzen zu müssen. Teammanager Christian Beeck dazu: "Das Strafmaß ist im Rahmen. Wir werden das akzeptieren." Bernd Rauw hingegen ist verzweifelt: "Wenn der Gegenspieler ihm sagt, dass da nichts war, dann ist das doch lächerlich."Nun muss der Verteidiger dabei zusehen, wie seine Konkurrenten in der Innenverteidigung, Christian Stuff und Daniel Göhlert, in den nächsten drei Spielen Punkte für ihre Vertragsverlängerung sammeln können. Und es wird egal sein, wie sehr Rauw sich im Training reinhängt. Er wird nicht dafür belohnt werden. Die Rote Karte kann den Verteidiger den Job kosten.------------------------------BU: Bernd Rauw versteht die Rote Karte von Schiedsrichter Ittrich nicht.

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