Der Orden "Verdienter Fliegerkosmonaut": Das gute Stück war einmalig in der DDR, denn es wurde nur einmal verliehen - an DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn (73). Doch nun hat ihn ein West-Unternehmer.Der Orden, der 1978 von Erich Honecker (†1994) höchstpersönlich an die Heldenbrust des ersten Deutschen im All geheftet wurde: Die "Super-Illu" fand ihn in der Sammlung des Berliner Unternehmers Karsten Klingbeil (86). In seiner Villa hütet der Millionär den Schatz.Klingbeil sagte in der aktuellen "Super-Illu"-Ausgabe, dass er den Orden Anfang der 90er-Jahre "sehr günstig" für 200 Mark von einem Händler erworben hatte. Hatte Jähn ihn etwa nach dem Untergang der DDR verscherbelt?Der DDR-Kosmonaut sagte der "Super-Illu", dass für ihn der "Fliegerkosmonaut" gar nicht so wichtig gewesen sei wie der Orden "Held der Arbeit", von dem er einen "echten" und Duplikate zum Tragen an der Uniform bekam. "Beim ,Fliegerkosmonaut' handelte es sich um ein ,Tätigkeitsabzeichen', ähnlich wie wir es als Flieger oder Panzerleute trugen", sagt Jähn. "Natürlich wurden davon mehrere Exemplare gefertigt. Ich bin überzeugt, dass sich solche Abzeichen im Herstellerwerk oder in Personalabteilungen fanden. Als die DDR verramscht wurde, kamen über diese Wege die Sammler auf ihre Kosten."------------------------------BU: Orden-Fan: Karsten Klingbeil und der "Fliegerkosmonauten"-Orden aus der DDR.
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