Es war schon ein kleiner Schock, als beim Üben am Dienstag zwei weitere Jungs auf dem Eis fehlten. Austin Ortega kam gut eine halbe Stunde nach Trainingsbeginn in Zivil in die Halle, Fabian Dietz war gar nicht zu sehen.
Beide plagen Nachwirkungen des Bremerhaven-Spiels. Ortega, der bei den Pinguinen in eine handfeste Auseinandersetzung mit Alex Friesen geraten war, wurde einen Tag länger geschont, um eventuelle Verletzungen auszuschließen. Der eher schmächtige Amerikaner (1,69 m, 75 Kilo) hatte von Friesen (1,78 m, 84 Kilo) einen ordentlichen rechten Haken abbekommen, war zu Boden gegangen und konnte das Spiel nicht beenden.
Ebenfalls nicht bis zum Schluss auf dem Eis war Dietz. Der Stürmer hatte sich bei einem Bandencheck leicht das Knie verdreht und muss zu weiteren Untersuchungen. Bei beiden überwiegt allerdings die Hoffnung, dass sie heute wieder am Training teilnehmen können.
Rankel auf dem Weg zurück
Schlecht sieht es hingegen bei den anderen Verletzten aus. Vincent Hessler braucht nach seinem Kahnbeinbruch in der rechten Hand noch zwei Wochen, bis er wieder mit dem Team trainieren kann. Kai Wissmann ist zwar wieder dabei, sein Einsatz ist nach einwöchigem Ausfall (Virusinfektion) jedoch fraglich. André Rankel hat immer noch mit seiner Schulter zu tun. Beim Kapitän besteht aber immerhin die Chance, dass er Freitag gegen die Kölner Haie (19.30 Uhr, MB-Arena) endlich wieder mitmischen kann.
So oder so: Freitag sollten die Eisbären vor den eigenen Fans punkten. Den danach wird’s jeweils auswärts in München, Mannheim, Iserlohn und Augsburg auch nicht leichter.
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