KARLSHORST -Die Trabrennbahn Karlshorst ist pleite: Trotzdem geht der Rennbetrieb weiter. >Mit einem groß angekündigten Sanierungskonzept wollte sich der "Rennverein Trabrennpark Karlshorst" (RTK) Anfang des Jahres aus den roten Zahlen katapultieren (KURIER berichtete). Doch jetzt ist er blank. "Der Verein hat einen Insolvenzantrag gestellt", sagt Rechtsanwalt Joachim Voigt, vom Amtsgericht Charlottenburg als Insolvenzverwalter eingesetzt. Der Trick: Durch das Insolvenzverfahren muß der RTK vorerst nicht für Alt-Schulden aufkommen. 350 000 Mark sollen auch für Straßenreinigungsgebühren ausstehen. Trotz der Zahlungsunfähigkeit wird der Rennbahnbetrieb weitergehen. "An Renntagen verpachten wir wie bisher das Gelände an den RTK", sagt Sabine Pentrop von der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG), der das 60 Hektar große Areal gehört. Auch die Senatswirtschaftsverwaltung nimmt die erteilte Genehmigung für Pferdewetten nicht zurück. Der Pferdefuß: Traber-Besitzer, die gewonnene Preisgelder aus Kulanz dem Rennbahnverein als sogenannten zinslosen Kredit überlassen hatten, gehen vorerst leer aus. Die Gelder flossen in die Konkursmasse ein. Die RTK will sich heute äußern. Jeannette Hix
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