Was Frau Sparsam rät

Wie Sie Konsumfallen erkennen und nicht böse darauf reinfallen

Was als Schnäppchen daherkommt, kann eine böse Konsumfalle sein. Wie Sie sie erkennen, lesen Sie hier.

Foto von Autor/Autorin: Susanne Dübber
Lesezeit 2 Min
Prozente, Prozente, Prozente – das klingt verlockend. Trotzdem lohnt es sich, genau hinzuschauen und Versprechungen nicht gleich zu glauben.

Prozente, Prozente, Prozente – das klingt verlockend. Trotzdem lohnt es sich, genau hinzuschauen und Versprechungen nicht gleich zu glauben.

© Oliver Berg/dpa

Werbeslogans wie „Zwei für eins“ oder „Sonderrabatt“ wirken geradezu magisch, sind aber mitunter Konsumfallen. Schlaue erkennen sie.

Hamstern verspricht Sicherheit – wirklich?

Mehr zu bekommen für weniger Geld – dieses Versprechen trifft mitten rein ins Wollen. Aber sind das wirklich Schnäppchen? 

Unter Druck setzen Mitteilungen wie „Nur heute!“. Nicht mit mir. Solche Entscheidungen treffe ich selten spontan. Newsletter und Pushbenachrichtigungen behalte ich nur, wenn sie gut sind. Vor dem Supermarktbesuch schreibe ich eine Einkaufsliste, attraktive Sonderangebote sacke ich spontan ein.

Klar lese ich Bewertungen im Internet, aber ich bin misstrauisch. Für welche Produkte macht die Influencerin Werbung? Das erklärt so manches Lob.

Wenn Restaurants keine einzige negative Bewertung haben, kann das ein Qualitätshinweis sein. Oder die Betreiber beobachten ihre Außenwirkung sehr genau und versenden Anwaltsschreiben an Kritiker. Checken Sie selbst: Ist das Restaurant voll? Das ist ein 1a-Hinweis auf gute Küche. Probieren Sie es selbst aus und hören Sie nur auf Empfehlungen von Leuten, denen Sie vertrauen.

Auch technisches Know-how ist nützlich: Schalten Sie Werbe-Trackings auf dem Smartphone einfach aus. Zum Beispiel bei iPhone und iPad (iOS) unter Einstellungen über Datenschutz & Sicherheit zum Punkt Tracking gehen und dort „Erlauben, dass Apps Tracking anfordern“ deaktivieren.

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