Damen vom Grill: Waltraud Ziervogel...
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... hier zusammen mit Tochter Dagmar.
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Der Kiosk unter der Hochbahn in den 1980ern.
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1962. Auch die russischen Soldaten kommen, um die brandneue Currywurst von Konnopke zu probieren.
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Mit dem Motorrad fährt Max Konnopke 1933 geschäftstüchtig nach Nürnberg zum Reichsparteitag, will Würste verkaufen.
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Bei Konnopke gibt es sie mit Darm und ohne Darm. Und neuerdings sogar vegan. Puristen lassen die Schrippe weg. Und der Ketchup ist handgerührt. Wenn zur Mittagszeit die Schlange an der Schönhauser lang und länger wird, mischen sich Kenner und Touristen. Seit 85 Jahren geht es am Bahnhof Eberswalder Straße nur um die, na sie wissen schon.
Bockwurst, Kessel und Schürze – so begann 1930 die Wurst-Saga vom Prenzlauer Berg. Nach dem Börsencrash 1929 kommt der Gründer des Imperiums, Max Konnopke, aus der Provinzstadt Groß Döbbern nach Berlin.
Findig wie er ist, betreibt Max zunächst Marktforschung, zählt weggeworfene Pappteller auf der Schönhauser Allee und befindet: Ja, hier ist Geld zu verdienen. Am 4. Oktober 1930 steht Max Konnopke zum ersten Mal unter der Hochbahn an der Eberswalder Straße. Sieben Tage die Woche verkaufen er und seine Frau Charlotte von sieben Uhr abends bis fünf Uhr morgens Bockwürste, Knacker, Wiener und Krakauer.
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Wie die heutigen Grillwalker tragen die Wurstmaxen einen Kessel mit Trageriemen um den Hals. Drinnen dampfen die Würstchen. Ein Duft, der sich durch die Jahrzehnte zieht. Denn was folgt sind Dramen und Happy Ends wie sie nur das Berlin-Leben schreibt. Max macht Anfang der 30er Jahre gute Geschäfte, die Arbeiter vom Prenzlauer Berg sind seine besten Kunden. Auch bei Großveranstaltungen lässt sich so manche Mark verdienen. Den Entbehrungen nach Kriegsbeginn begegnet Max Konnopke mit pfiffigen Ideen: Als das Fleisch knapp wird und nach Kriegsbeginn nur auf Marken zu haben ist, verkaufen sie eben Kartoffelpuffer. Geht schon irgendwie. Weil es muss.
Als Max aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, muss er, wie so viele, wieder von vorn beginnen: Er treibt auf, was zum Bau einer Holzbude nötig ist. Die eine lässt er unterm Magistratsschirm Schönhauser Allee, Ecke Dimitroffstraße, heute Danziger Straße aufstellen. Tochter Waltraud, steigt mit ins Geschäft ein. Und auch Ehemann Kurt Ziervogel ist schnell mit von der Partie.
Damen vom Grill: Waltraud Ziervogel...
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... hier zusammen mit Tochter Dagmar.
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Der Kiosk unter der Hochbahn in den 1980ern.
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1962. Auch die russischen Soldaten kommen, um die brandneue Currywurst von Konnopke zu probieren.
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Mit dem Motorrad fährt Max Konnopke 1933 geschäftstüchtig nach Nürnberg zum Reichsparteitag, will Würste verkaufen.
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1960 gibt’s bei Konnopke die erste Currywurst in Ost-Berlin. Eine Legende beginnt und sie schmeckt bis heute. Zäh sind sie, die Konnopke-Frauen Dagmar und Waltraud. Auch mit gebrochenem Knie wird Traudchen am 5. Oktober bei der Feier dabei sein. Da haben Konnopkes schon ganz anderes überstanden.
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