Kommentar

Zweite Pokalrunde: Bayern oder Berlin-Derby!

Mathias Bunkus
Lesezeit 1 Min
Simon Hedlund (r.) feiert mit Grischa Prömel.

Simon Hedlund (r.) feiert mit Grischa Prömel.

© dpa

Unions Cup-Spiele seit dem Wiederaufstieg waren selten vergnügungssteuerpflichtig. Der Auftritt der Eisernen in Jena fällt eindeutig nicht in diese Kategorie. Da war jeder Cent des Eintritts gut investierte Kohle. Ausverkauftes Haus. Tolle Stimmung. Manchmal zu leuchtend und farbenfroh im Block der Hausherren. Um 332 000 Euro ist Union durch den Einzug in Runde zwei reicher nach einem Spiel, in dem es hin- und herging. Dazu Tore satt und sogar eines mit Seltenheitswert. Oder kann sich einer aus dem Stegreif an einen Kopfballtreffer von Felix Kroos erinnern? Kein Nervenflattern nach Nackenschlägen. Klasse. Nicht zuletzt trug das gute Ergebnis mit zum Spaßfaktor bei. Runde eins überstanden. Zum dritten Mal in Folge. Und jetzt kann man sich wieder auf die Auslosung freuen. Wenn es nach den letzten Jahren geht, wo die Eisernen in Dortmund und Leverkusen gastierten, wäre wieder ein Auswärtsspiel dran. Wenn’s in der Kategorie bleibt, kann es ja nur in die Allianz-Arena gehen nach München. Oder nach Schalke. Gäbe ein hübsches Wiedersehen mit Steven Skrzybski. Das einzige, was das toppen könnte, wäre das Derby mit Hertha. 

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema