Kommentar zur Hertha-Niederlage

Guido Winkmann bleibt ein Elfer-Fetischist

In jedem Hertha-Spiel unter seiner Leitung gab es einen Elfmeter.

Wolfgang Heise
Lesezeit 1 Min
Beknien half nichts: Auch im siebenten Hertha-Spiel unter seiner Leitung gab Guido Winkmann einen Strafstoß.

Beknien half nichts: Auch im siebenten Hertha-Spiel unter seiner Leitung gab Guido Winkmann einen Strafstoß.

© imago images / Matthias Koch

Na? Exakt sieben. Der Polizeibeamte aus Kerken ist ganz schnell beim Umsetzen des Strafenkatalogs. Nach 15 Sekunden ein Elfer für Hertha – rekordverdächtig in der Bundesliga. Der wurde aber völlig zurecht vom Video-Assistenten zurückgepfiffen, weil Wolfsburgs Josuha Guilavogui den Ball spielte bevor er Ondrej Duda traf. Dann gab es acht Minuten später den Strafstoß für Wolfsburg. Winkmann ist der wahre Elferkönig!

Unstrittig ist, dass Karim Rekik VfL-Stürmer Felix Klaus foulte. Doch was war bei der Szene vorher? Niklas Stark wurde vom Wolfsburger Xaver Schlager beim Kopfballduell umgerempelt. In diesem Fall schritt der Videoassistent in Köln aber nicht ein, um die Entstehung der Spielsituation zu beurteilen. Über diesen spielentscheidenden Elfer kann man streiten. Doch lange ärgern sollte man sich nicht.

Nur zur Erinnerung: Vergangene Saison gab Winkmann für Hertha in der 90. Minute einen Strafstoß in Augsburg, Kalou verwandelte und Hertha gewann 4:3.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com