Kommentar zum Stimmungsboykott

Protest gegen RB Leipzig ja, aber nicht an DIESEM Tag

Der Boykott stellt an Unions historischem Tag nur Leipzig in den Vordergrund.

Max Ohlert
Lesezeit 1 Min
Die Waldseite, wo Unions aktive Fans stehen.

Die Waldseite, wo Unions aktive Fans stehen.

© imago/Sebastian Wells

Ein Stimmungsboykott, um nachdrücklich auf die Ablehnung gegen das sächsisch-salzburgerische Fußball-Produkt hinzuweisen. An jedem anderen Datum wäre diese Maßnahme völlig in Ordnung. Doch an diesem 18. August 2019, dem Tag, der für immer in den Geschichtsbüchern an das erste Bundesligaspiel des 1. FC Union erinnern wird, sollte der Protest noch einmal überdacht werden.

So gerechtfertigt er sein mag, stellt er doch in erster Linie RB Leipzig und dessen Werte in den Mittelpunkt − an dem Tag, an dem es eigentlich nur um Union gehen darf. Dieser 18. August, ist einmalig, wird nie wieder kommen. Die eisernen Fans sollten ihn feiern und ihn nie vergessen − und im Rückspiel dann gerne wieder protestieren.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema