Dann, wenn der Stimmungsboykott abgeklungen ist und das Ballhaus des Ostens sich wieder in den gewohnt fanatischen Hexenkessel verwandelt. Dann ist endlich Bundesliga. Dann liegen 3045 Minuten Freude vor einem, ein Jahr zum Feiern. Dass man da ist. Seine Welt der Fußballkultur auf großer Bühne präsentieren kann. Und Punkte holt.
Aber Kanonenfutter werden die Eisernen eher nicht. Natürlich wird es mehr Niederlagen geben als im Vorjahr. Vielleicht muss Union sogar erst das Verlieren wieder lernen. Aber das ist nichts, was die Köpenicker verschreckt.
Die Anhängerschaft schon gar nicht. Die ist, so vor 2007 zum Klub gekommen, leidgeprüft und hat schon weit Schlimmeres erlebt. Also kann sie auch mit Pleiten, Pech und Pannen umgehen, sofern sich das Team den Allerwertesten aufreißt.
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