Eine Sorge weniger wird Trainer Urs Fischer nach diesem Spieltag haben: Die Gefahr, dass sich ein Quartett gleichzeitig eine Gelbsperre abholt, wird kleiner. Weil es diesmal Florian Hübner erwischte, ist kommende Woche gegen Bochum nur noch das Trio Christopher Trimmel, Grischa Prömel und Manuel Schmiedebach gefährdet.
Zu einer Karten-bezogenen Großrotation wird es dann wohl eher nicht kommen.
Der geneigte Leser merkt schon: Das sind Luxusprobleme. Als solches ordnet Urs Fischer auch Diskussionen ein, ob die beiden Großen der Liga in der Tabelle enteilen. „Dann ist das eben so“, meinte der Fußballpragmatiker.
Der Coach setzt weiterhin darauf, dass die Saison noch lang ist. Außerdem war es auch von Haus aus nicht der Anspruch der Eisernen, einen der beiden Aufstiegsplätze zu erobern. Ein Punkt auswärts ist ein Punkt auswärts. So lautet stets Fischers Maxime.
Ihm kann man abnehmen, dass er hier nicht handelt wie in der Fabel vom Fuchs und den Trauben. Weil Meister Reineke die oben auf der Mauer hängenden Weintrauben nicht erreichen konnte, machte er sich selber vor, sie wären sauer.
Doch dass Träume da und auch erlaubt sind, ließ Mannschaftskapitän Christopher Trimmel erkennen: „Köln und Hamburg kommen ja noch zu uns. Das sind Spiele, auf die wir uns freuen.“
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