Die Innenverteidiger haben nach dem Trainerwechsel den härtesten Job. Rekik und Stark hatten unter Pal Dardai und dessen defensivere Spielweise einen dickeren Sicherheitspuffer im Mittelfeld – räumlich und personell. Das ist vorbei. Die Abwehrspieler müssen bei dem Offensivfußball mit hohem Pressing noch schneller und konzentrierter sein. Das ist Mehrarbeit, die gerade die beiden zu leisten haben.
Der Konter beim 0:2 war exemplarisch. Hertha läuft noch zu oft und naiv ins offene Messer. Das ist ein bitterer Lernprozess. Doch deswegen muss man nicht gleich die Spielweise generell kritisieren und womöglich Stark und Rekik verteufeln. „Wir brauchen Geduld und es kostet Zeit, bis alle das Spielsystem verinnerlicht haben“, sagt Trainer Ante Covic. Doch der Coach weiß auch. Er braucht demnächst Punkte. Vielleicht ja durch Kopfballtore nach Ecken von Stark und Rekik ins gegnerische Tor.
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