Kommentar

Leverkusen ist nicht der Maßstab für Union

Gegen die Mit-Abstiegskonkurrenten müssen die Punkte zur Rettung her.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Außer Schmerzen gibt's für Union in Leverkusen nichts zu holen.

Außer Schmerzen gibt's für Union in Leverkusen nichts zu holen.

© City-Press via Getty Images

Die Eisernen schlugen Dortmund 3:1, die Borussia wiederum fertigte Leverkusen 4:0 ab. Nach Adam Riese und Eva Zwerg müssten die Köpenicker dann doch die Werkself mit sechs, sieben Dingern wegputzen?

Okay, kleiner Scherz. Fußball ist keine Mathematik und Quervergleiche sind einfach unzulässig, wie schon die erste halbe Stunde in der BayArena bewies.

Der Unterschied zwischen einem Champions-League-Starter und einem Aufsteiger wurde Union eindrücklich vor Augen geführt. Bayer einfach immer einen Schritt schneller, vor allem wacher. Und aus kleinen Union-Fehlern wurden große Momente für die Hausherren. So tapfer die Köpenicker auch auftraten, da war nix zu holen.

Und nun? Nix und nun. Eher na und! Die Bundesliga ist nun mal eine Dreiklassengesellschaft. Oben Bayern, Leipzig, BVB und meinethalben „Vizekusen“, dahinter ein breites Mittelfeld, das um die internationalen Plätze rangelt. Und der große Rest kämpft mehr oder weniger gegen den Abstieg.

Gegen diese Gegner müssen die Eisernen da sein, wenn es um die benötigten Punkte für den Klassenerhalt geht. Alles andere ist halt eben Bonusprogramm. Kann gerne mitgenommen werden, schadet nicht und wäre am Ende recht hübsch.

Dass es das Anfangsprogramm  nicht gut mit Union meint - geschenkt. Wann die Zähler eingefahren werden, ist letztlich egal. Dann eben später als früher. Abgerechnet wird erste Ende Mai 2020. Nicht jetzt!  

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