Als sich Petri Vehanen nach dem verlorenen Play-off-Finale in den Ruhestand verabschiedete, trauerte das Eisbärenherz nicht nur, weil ein sympathischer Sportsmann den Verein verließ. Der Finne war vor allem auch eine Bank im Tor, brachte viele Gegner zur Verzweiflung. Jetzt liegt es an anderen, den Kasten sauberzuhalten. Maximilian Franzreb wird gegen München und Nürnberg den Auftakt machen. Nach der Verletzung Marvin Cüppers werden die EHC-Bosse demnächst einen neuen Goalie präsentieren, der mit Sicherheit den Anspruch auf die Nummer eins erheben wird.
Im Laufe der Saison werden also drei Torhüter um das Erbe Vehanens kämpfen. Das ist ein Vorteil, weil Konkurrenz in der Regel belebende Wirkung hat. Gleichzeitig braucht es irgendwann auch eine Hierarchie − zur Orientierung für die Mannschaft. Denn eines ist klar: Torhüter entscheiden Meisterschaften. In den Play-offs kann niemand bestehen, wenn er nicht eine sichere Bank zwischen den Pfosten stehen hat. Es wird die große Frage der Saison werden, wie die Eisbären die Nachfolge Vehanens regeln. Zeit bleibt bis zu den Play-offs genug. Aber die gilt es auch zu nutzen.
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