Der geneigte Unioner konnte in Halberstadt so einige Erkenntnisse mitnehmen. Befürchtungen, dass die Eisernen Defensiv bombensicher, offensiv aber womöglich nur ein laues Lüftchen sein könnten, konnten trotz des unterklassigen Gegners nach sechs Toren getrost vergessen werden.Und die zahlreichen Zugänge funktionieren schon richtig gut im Teamgefüge - selbst, wenn sie, wie Robert Andrich oder Anthony Ujah, von der Bank kommen.
Die wichtigste Erkenntnis aber: Union hat die zweite Luft, ist in der Lage, auch einen zähen Beginn mit einem giftigen Gegner zu überstehen und dann mit doppelter Kraft zu kontern. Hier macht sich ganz klar die frühe Vorbereitung von Trainerfuchs Urs Fischer bezahlt, der teils deutlich früher als seine Bundesligakollegen ins Training startete und das Team mit seinen Assistenztrainern genauso konditionell wie spielerisch in Erstligaform brachte.
Chapeau, Herr Fischer. Das könnte gerade im Kampf um den Klassenerhalt für Union zum entscheidenden Trumpf werden.
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