Sein Zustand ist weiter ernst. Eine dritte OP soll folgen.
Boytsov, der als große Hoffnung im Schwergewicht gegolten hatte, war am 3. Mai schwer verletzt im Tunnel auf den Gleisen zwischen den U-Bahnhöfen Bismarckstraße und Wilmersdorfer Straße (Charlottenburg) gefunden worden. Die Polizei glaubt nach Auswertung der Videoaufnahmen an einen Unfall. Allerdings sind die Umstände weiter mysteriös. Laut „Focus“ weckten jetzt die Ärzte Boytsov auf.
Es heißt, er atme allein, seine Augen seien geöffnet, aber er könne sich kaum bewegen, zeige wenig Reaktionen und müsse noch immer flüssig ernährt werden. Zudem habe Boytsov 33 Kilo verloren. Früher wog er 103 Kilo. Wegen Schwellungen mussten Ärzte die Schädelseite öffnen. Sein Vater, sein Bruder und seine schwangere Ehefrau Olga seien ständig bei ihm.
Olga äußerte bereits den Verdacht, ihr Mann könne Opfer eines Racheaktes geworden sein. Ein ausgebooteter Boxstall wollte es nicht hinnehmen, ihn zu verlieren.
Fakt ist, dass Boytsov die Nacht durchgefeiert hatte. Auf den BVG-Bildern geht er schnell, torkelt und taumelt nicht. Ob er einen Verfolger abschütteln oder nur schnell nach Hause wollte, ist unklar. Hoffentlich kann Boytsov bald eine Antwort darauf geben.
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