Köpfchen auf das Pflaster, Beinchen in die Höh

Da biste platt, Hassbrenner!

Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt gegen den Mann.

Philippe Debionne_richtig
Lesezeit 2 Min
Der Mann liegt mit gefesselten Händen auf der Straße.

Der Mann liegt mit gefesselten Händen auf der Straße.

© Morris Pudwell

Gegen 3.50 Uhr schleicht eine zwielichtige Gestalt die Samariterstraße entlang, blickt sich verstohlen um. An einem schicken Jaguar, Typ Cabriolet, bleibt er schließlich stehen. Dann zieht der Mann ein Stückchen Holz aus der Tasche, zündet es an und legt es auf das Stoffdach des Luxus-Fahrzeugs. Als das Dach Feuer fängt, rennt der Mann davon.

Feuerwehrleute  am Einsatzort. 

Feuerwehrleute  am Einsatzort. 

© Morris Pudwell

Passanten sehen die Flammen kurz darauf und können sie löschen, bevor das ganze Fahrzeug in Flammen steht. Dann alarmieren  sie Polizei und Feuerwehr. Während die Feuerbekämpfer kontrollieren, ob der Brand an dem Stoffdach auch tatsächlich vollständig gelöscht ist, machen sich die Einsatzkräfte der Polizei auf die Jagd nach dem Hassbrenner. Mit Erfolg. Dank eines Zeugenhinweises entdecken die Fahnder den Zündler  an der Frankfurter Allee und bringen den 39-Jährigen zu Boden. 

Um mögliche Spuren an seinen Händen nicht zu verwischen, stülpen sie ihm braune Papiertüten über die Hände. Anschließend wird er zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf die Wache gebracht. Jetzt ermittelt das Landeskriminalamt gegen den Mann.

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