Torun (l.) im Sprintduell mit Janker. Der Puls geht nach oben ...
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... und das sieht Konditionstrainer Kuchno sofort auf seinem Laptop, der die Daten über eine Basisstation gesendet bekommt.
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Trainer Markus Babbel beäugt das Training gespannt.
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Diesen Typen kann einfach nichts aus der Ruhe bringen. „Ich kann mit Kritik umgehen, das ist nicht weiter schlimm“, sagt der Routinier mit völliger Gelassenheit. Dann lacht er und ergänzt: „Ach, das war schon immer so, seit ich Profi bin. In der Vorbereitung gibt man mir höchstens eine 20-Prozent-Chance, dass ich in der Stammelf bin. Aber am Saisonende habe ich mit die meisten Spiele gemacht.“
Vergangene Saison waren es für Kobi in der Zweiten Liga 32 Partien (nur Lell und Ramos machten ein Spiel mehr). Insgesamt hat er in vierzehn Jahren in Deutschland 305 Spiele in der Bundesliga und 75 in der Zweiten Liga. Diese Saison will er die 400er-Schallmauer durchbrechen.
„Ich bin ein erfahrener Profi, aber auch schon älter geworden. Die ersten zweieinhalb Wochen Training waren hart für meine Knochen. Deswegen lief es vielleicht nicht ganz so rund“, gibt Kobi ehrlich zu. Aber das kratzt nicht an seinem Selbstbewusstsein: „Das Schlimmste haben wir hinter uns. Es musste sein. Aber jetzt wird vieles leichter.“
Auch für ihn? Ronny und der erkrankte Nico Schulz sind seine härtesten Konkurrenten auf der linken Abwehrseite. „Gesetzt ist hier keiner. Dafür bin ich zu lange im Geschäft, um das zu wissen.“
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