Knut, Fritz, Bao Bao & Co.

Diese Zootiere machten Schlagzeilen

In deutschen Zoos geborene Eisbären sind immer für Schlagzeilen gut.

BK
Lesezeit 2 Min
Eisbärchen Knut und sein Pfleger Thomas Dörflein verzauberten Medien und Fans gleichermaßen.

Eisbärchen Knut und sein Pfleger Thomas Dörflein verzauberten Medien und Fans gleichermaßen.

© Imago

Eisbär Knut war wohl Deutschlands größter tierischer Medienstar. Er war von einem Tierpfleger im Berliner Zoo mit der Flasche aufgezogen worden und hatte Millionen Fans. Im März 2011 starb er mit nur vier Jahren plötzlich vor den Augen zahlreicher Besucher.

Nur gut vier Monate nach seiner Geburt starb das Eisbärenbaby Fritz. Das Jungtier erlag einer Leberentzündung. Fritz, Sohn der siebenjährigen Tonja und des fünfjährigen Wolodja, war das erste Eisbärenjunge im Tierpark Berlin seit 22 Jahren. Seine Geburt am 3. November und die ersten Fotos hatten die Berliner begeistert. 

Der kleine Eisbär Fritz starb im Alter von vier Monaten.

Der kleine Eisbär Fritz starb im Alter von vier Monaten.

© dpa

Eisbär Fiete, ein Halbbruder von Knut, kam Ende 2014 im Rostocker Zoo zur Welt. Die Nachricht von seiner Geburt ging um die Welt, selbst Medien in den USA und Australien berichteten. Im Oktober 2016 zog Fiete nach Ungarn um.

Die Eisbärin Flocke sorgte ähnlich wie Knut für großes öffentliches Interesse. Zahlreiche Fernsehsender übertrugen Livebilder in alle Welt, als Flocke sich im April 2008 erstmals in ihrem Gehege im Nürnberger Tiergarten zeigte. 2010 kam Flocke in einen Zoo an der französischen Côte d“Azur.

Das Orang-Utan-Mädchen Rieke entzückte Anfang 2015 die Besucher im Berliner Zoo. Das Affenbaby wurde mit dem Fläschchen aufgepäppelt, weil ihre Mutter es nach der Geburt nicht annahm. Es kam dann in eine Einrichtung an der Südküste Englands.

Bao Bao war lange der Star im Berliner Zoo.

Bao Bao war lange der Star im Berliner Zoo.

© Imago

Der Riesenpanda Bao Bao und seine Partnerinnen Tjen Tjen und Yan Yan waren jahrelang eine Attraktion im Berliner Zoo. Bao Bao war 1980 als Geschenk der chinesischen Regierung an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) nach Berlin gekommen. Schlagzeilen machten zahlreiche vergebliche Versuche, auf natürlichem Wege oder mit künstlicher Befruchtung Panda-Nachwuchs zu bekommen. Im August 2012 starb Bao Bao mit 34 Jahren. Er galt weltweit als der älteste in einem Zoo lebende männliche Panda.

Das schielende Opossum Heidi machte 2011 Karriere. Ein US-Fernsehsender ließ die Beutelratte zur Oscar-Verleihung als Orakel die Preisträger voraussagen. Auf ihrer Facebook-Seite hatte sie mehrere hunderttausend Fans. Im September 2011 schläferte der Leipziger Zoo das an Altersschwäche leidende Tier ein.  

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