Küchen-Tipp

Dieser Trick hilft wirklich, um Knoblauch- und Zwiebelgeruch von den Fingern zu bekommen!

Knoblauch und Zwiebeln hinterlassen hartnäckigen Geruch an Händen und Atem. Diese einfachen Hausmittel können gegen den unangenehmen Gestank helfen.

Foto von Autor/Autorin: Mariella Mandurino
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Jeder kennt es: Nach dem Zwiebeln- und Knoblauch schneiden, stinken die Finger.

Jeder kennt es: Nach dem Zwiebeln- und Knoblauch schneiden, stinken die Finger.

© KI-generiert

Einmal kurz Knoblauch für die Pasta gehackt und schon verfolgt einen das Abendessen bis zum nächsten Morgen. Man wäscht sich die Hände. Einmal, zweimal, dreimal. Trotzdem reicht eine kleine Bewegung Richtung Gesicht und schon steigt einem dieser unverkennbare Knoblauch-oder Zwiebelgeruch wieder in die Nase.

Edelstahl soll gegen Knoblauch-Geruch an den Händen helfen

Gerade an den Fingern können sich die intensiven Gerüche hartnäckig halten. Schuld daran sind schwefelhaltige Verbindungen, die beim Schneiden von Knoblauch und Zwiebeln freigesetzt werden. Normale Seife und Wasser reichen deshalb nicht immer aus.

Knoblauchgestank hält sich hartnäckig. Manchmal können Finger mehrere Tage danach riechen.

Knoblauchgestank hält sich hartnäckig. Manchmal können Finger mehrere Tage danach riechen.

© Mike Kenneally/Unsplash

Doch es gibt einige Hausmittel, mit denen sich der Küchengeruch schneller vertreiben lässt und manches davon steht wahrscheinlich ohnehin schon im Schrank. Die besten Mittel sind nämlich die, von denen man es gar nicht erwarten würde.

Ein besonders einfacher Trick kommt ohne zusätzliches Hausmittel aus. Die Hände werden unter kaltes Wasser gehalten und dabei über einen Gegenstand aus Edelstahl gerieben. Dafür kann beispielsweise ein Edelstahllöffel verwendet werden. Im Handel gibt es außerdem sogenannte Edelstahlseifen.

Dahinter steckt die Annahme, dass die für den Geruch verantwortlichen Schwefelverbindungen mit der Metalloberfläche reagieren und sich dadurch leichter von der Haut lösen. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist die Wirkung des beliebten Küchentricks allerdings nicht.

Auch Tomatensaft und Zahnpasta helfen bei Fingergeruch

Wer keinen Edelstahl ausprobieren möchte, kann zu einer Zitrone greifen. Etwas Zitronensaft auf den Händen verteilen, kurz einreiben und anschließend gründlich abspülen. Vorsicht allerdings bei kleinen Schnitten oder gereizter Haut: Die Säure kann unangenehm brennen und die Haut (weiter) reizen.

Ungewöhnlicher wird es mit Tomatensaft oder Zahnpasta. Beide können ebenfalls auf den Händen verrieben und danach gründlich abgewaschen werden. Gerade Zahnpasta hinterlässt dabei zumindest einen deutlich frischeren Eigengeruch.

Wer hätte das gedacht: Sogar Tomatensaft hilft bei hartnäckigem Geruch.

Wer hätte das gedacht: Sogar Tomatensaft hilft bei hartnäckigem Geruch.

© Imago

Auch eine Paste aus Backpulver und etwas Wasser wird als Hausmittel gegen den Geruch eingesetzt. Sie wird vorsichtig auf den Fingern verteilt und anschließend wieder gründlich abgewaschen. Wer ohnehin gerne backt, dürfte ein Päckchen Backpulver also übrig haben.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Mischung aus Salz und Essig. Das Salz sorgt für einen leichten Peeling-Effekt, während der Essig gegen den intensiven Geruch helfen soll. Auch hier gilt: Bei empfindlicher oder verletzter Haut besser darauf verzichten.

Diese Hausmittel helfen bei Knoblauch-Mundegeruch

Doch die Hände sind nach einem Knoblauch-Essen häufig nur die halbe Geruchs-Baustelle. Wer ordentlich zugelangt hat, bemerkt den Knoblauch möglicherweise noch Stunden später im Atem. Ein bekanntes Hausmittel dagegen sind frische Kräuter. Petersilie, Minze oder Basilikum können nach dem Essen gekaut werden. Ihre Aromen können den unangenehmen Geruch zumindest teilweise überdecken.

Bei schlechtem Mundgeruch helfen verschiedene Kräuter für einen besseren Atem.

Bei schlechtem Mundgeruch helfen verschiedene Kräuter für einen besseren Atem.

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Auch grüner Tee wird empfohlen. Die darin enthaltenen Polyphenole können mit bestimmten geruchsbildenden Verbindungen reagieren. Besonders interessant ist Vollmilch: Studien deuten darauf hin, dass Milch die Konzentration bestimmter flüchtiger Schwefelverbindungen aus Knoblauch im Atem reduzieren kann. Vollmilch schnitt dabei aufgrund ihres Fettanteils teilweise besser ab als fettärmere Varianten. Am wirkungsvollsten kann es sein, die Milch bereits während des Essens zu trinken.

So bekommen Sie Zwiebel- und Knoblauchgestank aus der Wohnung

Sind Hände und Atem wieder frisch, bleibt häufig noch ein Problem: Die Küche erinnert weiterhin deutlich daran, was gerade auf dem Herd gebrutzelt wurde. Der wichtigste und einfachste Schritt ist zunächst gründliches Lüften. Zusätzlich können Hausmittel helfen. Eine Schale mit Natron kann beispielsweise aufgestellt werden, um Gerüche aufzunehmen.

Auch trockener Kaffeesatz wird traditionell als Geruchsabsorber eingesetzt. Wer stattdessen einen angenehmen Duft verbreiten möchte, kann Zitronenscheiben in Wasser aufkochen. Ähnlich funktioniert ein Topf mit einer Mischung aus Wasser und Essig. Dabei sollte allerdings bedacht werden, dass zunächst der intensive Essiggeruch in der Küche landet.

Am besten ist deshalb eine Kombination: Beim Kochen bereits die Dunstabzugshaube einschalten, anschließend kräftig stoßlüften und Oberflächen sowie benutzte Schneidebretter schnell reinigen. Denn je weniger Zwiebel- und Knoblauchreste zurückbleiben, desto weniger kann sich ihr Geruch in der Küche festsetzen.

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