Der Weg ins „Neuland“ ist nicht so steinig, wie er vielleicht scheinen mag – das hat diese Serie gezeigt. Auch, dass es Stolperfallen gibt, die aber umgangen werden können.
Doch dafür braucht es neben den nötigen Kompetenzen auch das richtige Vokabular.
In der digitalen Welt wimmelt es vor Begriffen, die mittlerweile auch weit in unseren analogen Alltag hineinragen.
Einen Überblick gibt Thomas Schmidt in seinem Medienkompetenz-Buch „Neuland“. Und das kleine Internet-ABC vom KURIER.
Account (englisch für „Konto“) ermöglicht mit dazugehörigem Nutzernamen und Passwort den Zugang, etwa zu Email-Diensten oder Online-Shops.
Apps (kurz für Applikationen) sind Anwendungen, die bestimmte Aufgaben erledigen – die Suche von Zugverbindungen oder das Verwalten von Notizen.
Blog (kurz für „Weblog“ – aus „Web“ und „Logbuch“), besteht aus chronologisch geordneten Einträgen zu einem Thema – oft können Leser kommentieren.
Browser sind die Programme, um überhaupt im Internet surfen zu können. Sie stellen die Verbindung her sowie Text- und Bilddateien dar, etwa der Internet-Explorer oder Mozilla Firefox.
Cloud-Computing ist eine Dienstleistung, bei der – statt auf dem eigenen PC – auf Servern Speicherplatz für Daten zur Verfügung gestellt wird.
Domain ist eine Internetadresse wie www.berliner-kurier.de. Sie besteht aus Top-Level (de), Second-Level (berliner-kurier) und Third-Level (www).
E-Book heißt der elektronisch gespeicherte Inhalt eines Buches, der mit E-Book-Readern oder Multifunktionsgeräten wie Smartphones gelesen wird.
Facebook ist mit über 400 Millionen Nutzern weltweit das größte soziale Netzwerk. Algorithmen bestimmen, was in der Timeline erscheint.
FAQs steht abgekürzt für „frequently asked questions“ – „häufig gestellte Fragen“. Die von den Nutzern am meisten gestellten werden im entsprechenden Online-Angebot gelistet und beantwortet.
Google ist eine Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc., Statistiken zufolge Marktführer bei weltweiten Anfragen: täglich etwa 3,5 Milliarden, das sind im Schnitt 40 500 pro Sekunde – die Suche nach diesen Zahlen war eine davon.
Hashtag besteht aus „hash“ (englisch für „Doppelkreuz“ #) und „tag“ („Markierung“), entstanden durch Twitter. Das # wird (mittlerweile auch bei Instagram und Facebook) vor Schlagwörter gesetzt, nach denen Nutzer dann gezielt suchen können – etwa #wm2014.
Instagram ist ein Netzwerk, um Fotos zu teilen. Durch eine Vielzahl an Filter können die Aufnahmen nachbearbeitet werden.
Instant Messenger sind Programme, mit denen in Echtzeit (also sofort – englisch „instant“) Nachrichten („messages“) verschickt und empfangen werden.
Junk-Mails (englisch für „Müll-Post“) sind Emails, die nicht erwünscht sind, etwa Werbung – auch „Spam“ genannt.
Komprimierung meint die Verdichtung von großen Daten, wie Fotos oder Videos. So werden Leitungen entlastet, Übertragungszeiten reduziert.
Lesezeichen (engl. „Book-marks“ genannt) sind nichts anderes als Markierungen, die man in Bücher steckt, um bestimmte (Web-)Seiten wiederzufinden.
Links (kurz für Hyperlinks) sind Verknüpfungen. Durch Anklicken gelangt man zu anderen Internet-Inhalten.
Mailer-Daemon ist ein Programm, das automatisiert Antwort-Emails versendet, etwa wenn der Empfänger unbekannt, sein Postfach voll ist oder ein Virus in der Mail entdeckt wurde.
Malware, ein Kunstwort aus „malicious“ (englisch für „boshaft“) und „Software“, hat schädliche Auswirkungen für den Nutzer – etwa Viren, Würmer oder Trojaner.
Nickname ist der Spitzname, den ein Nutzer statt seines echten Namens („Realname“) im Internet verwendet für die Anmeldung bei einem Online-Anbieter.
Outlook ist ein Programm von Microsoft für die Verwaltung von Emails und Terminen. Das Pendant des Apple-Betriebssystems OS X heißt „Mail“.
Post (auch „Posting“ genannt) ist ein veröffentlichter („geposteter“) Text-, Bild-, oder Video-Beitrag, etwa in Blogs, sozialen Netzwerken, Foren.
Provider (von „to provide“ – englisch für bereitstellen) sind Internet-Dienstleister. Die Firmen, wie AOL oder T-Online, stellen Kunden den Zugang zum Internet zur Verfügung.
Quote heißt das Zitieren von Textpassagen aus anderen Mitteilungen wie Emails. Man erkennt ein solches Zitat meist an einem „>“ am Anfang der Zeile.
Relaunch ist das englische Wort für „Neustart“ oder „Neubeginn“. Ein Webseiten-Relaunch erfolgt nach Änderungen in der Aufmachung oder dem Inhalt.
Server heißen die Computer von Anbietern, die „dienen“ (englisch „to serve“). So werden dort die Daten der Nutzer gespeichert und bereitgestellt.
Skype ist ein Programm, mit dem Nutzer weltweit (video-) telefonieren sowie Textnachrichten versenden können.
Snapchat ist eine App, mit der man Fotos an Freunde versenden kann, die nur eine bestimmte Zeit sichtbar sind, sich dann selbst löschen.
Timeline heißt die Folge der eingehenden Beiträge, die auf der Twitter- oder Facebook-Startseite des Nutzers untereinander abgebildet werden.
Twitter (englisch für „Gezwitscher“) ist ein Dienst zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten („Tweets“) von maximal 140 Zeichen.
Twitterbombe meint die Verwendung von aktuell besonders gefragten Hashtags, etwa #wm2014 – obwohl der Inhalt gar nicht mit dem entsprechenden Ereignis verbunden ist.
Update ist das englische Wort für „Änderung“, „Nachtrag“ oder „Aktualisierung“ – etwa von einer alten auf eine neue Programmversion.
Upgrade bedeutet so viel wie „Aufrüsten“. Dabei werden, anders als beim Update, nicht komplette Programme aktualisiert, sondern einzelne Fehler korrigiert – etwa indem Dateien ausgetauscht werden.
Video-on-Demand heißt „Video auf Abruf“. Nutzer bestellen bei einer Art „digitalen Videothek“ ihren Wunschfilm, der über das Internet auf den PC übertragen wird.
Webforum, auch Online-Forum, ist ein Ort zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen. Ein Beitrag wird, anders als beim Instant Messenger, meist nicht unmittelbar, sondern zeitversetzt beantwortet.
Whatsapp ist eine App für mobile Geräte. Man kann damit unter anderem Nachrichten austauschen, ohne dafür SMS-Gebühren zahlen zu müssen.
Wiki ist ein System zum Erstellen von Beiträgen, die von einer jeweiligen Autoren-Gruppe geändert und so gemeinsam gestaltet werden kann. Das bekannteste Beispiel dafür ist „Wikipedia“.
XXX ist ein im Internet häufig verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen, etwa dem einer E-Mail-Adresse bei Provider „XXX“: vorname.name@xxx.de.
YouTube ist ein Portal auf dem die Benutzer kostenlos Video-Clips einstellen, suchen und ansehen können. In einer einzigen Minute kommen durchschnittlich rund 100 Stunden neues Material hinzu.
ZIP (englisch für „Reißverschluss“) ist ein weit verbreitetes Verfahren, das der Komprimierung von großen Datenmengen dient.
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