Klaus Ernst: Erste Linke fordern seinen Rücktritt

Druck auf Schampus-Klaus

akp
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Berlin Der Druck auf den Linkspartei-Chef Klaus Ernst wegen mutmaßlich falscher Abrechnungen von Flügen zu Aufsichtsratstreffen und IG-Metall-Sitzungen nimmt zu.Zwei Bundestagsabgeordnete mit Aufsichtsratsmandaten legten nun offen, dass sie ähnliche Reisen anders handhaben, so der "Spiegel". Ex-Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gab an, er buche über die Verwaltung des Bundestages ausschließlich Flüge, die "direkt" mit der Mandatsausübung zusammenhängen. Michael Glos (CSU): "Die Kosten für Flüge, die nur der Wahrnehmung von Tätigkeiten neben dem Mandat dienen, übernimmt der jeweilige Auftraggeber." Ernst hatte die Abrechnung solcher Flüge beim Bundestag gerechtfertigt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts der Untreue und des Betrugs. In der eigenen Partei gibt es Vorbehalte gegen den Sozialisten und bekennenden Porsche-Fahrer, der einen barocken Lebensstil pflegt, gern Schampus trinkt und sich über monatliche Einkünfte in Höhe von 17 000 Euro freuen kann.Parteifreunde forderten seinen Rücktritt. Ein entsprechender Antrag scheiterte aber gestern beim Landesausschuss in Baden-Württemberg.------------------------------

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