Er kennt Berlin wie seine Jackentasche. Kevin Spacey (51, "American Beauty") hat hier gedreht, gesoffen, geliebt, gefeiert. Mehrfach war der stets blendend gelaunte US-Schauspieler auch Berlinale-Gast. Jetzt stellte er zusammen mit den Leinwandkollegen Paul Bettany (39) und Jeremy Irons (62) den US-Börsenthriller und Wettbewerbsbeitrag "Margin Call" vor. Schade, dass das Trio dafür nur höflichen Applaus vom Fachpublikum bekam."Wurst", murmelte Spacey, nachdem er vorm Grand Hyatt den Autogramm-Durst seiner Fans gestillt hatte, und lobte die Berlinale für ihr überwiegend nichtkommerzielles Programm: "Wir müssen zusehen, dass die unabhängigen Filmemacher besser unterstützt werden." Man dürfe nicht immer nur gucken, wie viel Millionen eingespielt werden. Obwohl es in "Margin Call" genau darum eben doch geht, was im Film schließlich zum Börsencrash führt. Demi Moore (48), die ebenfalls mitspielt, hatte leider keine Zeit mit nach Berlin zu kommen.------------------------------BU: Spacey nimmt in Mitte ein Bad in der Menge.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com